- Auflistung aller No-Gos aus »Baywatch Berlin«, 2022–2026.
- Transkription so philologisch genau wie möglich.
- Korrekturen, Ergänzungen bitte an Paco.
- »Diese Rubrik erzählt mehr über Deutschland und seine Mitbürger*innen als so manche Dokumentation.« (JL, 18.10.2024)
- »Warum machen wir das?« (TS) – »Das machen wir eigentlich, um das gesellschaftliche Zusammenleben zu erleichtern.« (JL, 10.10.2025)
- »Ich glaube, wir müssen da irgendwann mal ein Buch draus machen.« (KHL, 12.08.2022)
Inhalt
- 22.07.2022 Umzugsfirmen, Ausrufung der Rubrik, Studiopublikum, Redakteure
- 29.07.2022 Streifenpolizist, Tierarzthelferin, Urologe
- 05.08.2022 Restaurant, Eiskauf
- 12.08.2022 Rollstuhlfahrer, Italienurlaub, Lehrer
- 19.08.2022 Moderatoren am Set, Berufssoldat
- 26.08.2022 DJ
- 02.09.2022 Internetforen
- 09.09.2022 Lieferservice
- 30.09.2022 23-jährige Büroangestellte
- 07.10.2022 Flugbegleiterinnen
- 15.09.2023 Dankesreden
- 03.11.2023 TV-Redakteure und Redakteurinnen
- 08.12.2023 Weihnachtsfeier
- 28.06.2024 Festival-Zeltplätze
- 04.10.2024 Wiederbelebung der Rubrik
- 18.10.2024 Physiotherapeutin
- 25.10.2024 Flugbegleiterinnen
- 15.08.2025 Lebensretter am Strand
- 10.10.2025 Apothekerinnen
- 28.11.2025 Security-Mitarbeiter
- 09.01.2026 Bratenessen
- 06.02.2026 Luxusresort, Teil 1
- 20.02.2026 Luxusresort, Teil 2
- 06.03.2026 Helmtragen und Babylob
- 03.07.2026 Rucksacktragen
- 10.07.2026 Sportwetten
- 14.08.2026 Nach dem Urlaub
22.07.2022: Der Shampoo-Gigolo
No-Gos bei Umzugsfirmen
(ab ca. 00:33:58) (Spotify)
- »Kunde verfolgt Umzugshelfer auf Schritt und Tritt, steht im Weg, stört«
- »Kunde erklärt, wie man Möbel einpackt, ganz schlimm«
- »Kunde packt während des Umzugs erst die Kartons und behindert eigentlich alle«
- »Kunde kommt zu spät oder nicht zum vereinbarten Termin«
- »Kunde hat Ikea-Möbel und behandelt sie wie der heilige Gral«
- »Kunde reklamiert ein zerbrochenes Glas, natürlich zum Originalpreis«
- »Fahrstuhl defekt, gut, kann man nichts dafür«
- »andere Gewerke im Haus, auch ganz schlimm, also immer darauf achten, dass nicht der Elektriker gleichzeitig die Lampen abschraubt oder anbringt, während da rumgepackt wird«
- »Kunde hat mehr Kram als vereinbart, ist zu 80 Prozent immer so«
- »Billo-Kartons, zu schwere Kartons, unterschiedliche Kartons in der Größe, auch ein Ärgernis«
- »kein Parkplatz vorm Haus etc. kann man auch nicht«
- »es wird geraten, man kann sich komplett aus dem Staub machen und wirklich braucht keinerlei schlechtes Gewissen haben«
Ausrufung der Rubrik »Lassen Sie das!«
(ab ca. 00:37:39) (Spotify)
- »Es macht mich sicherer im Alltag, wenn ich aus verschiedenen Berufsgruppen weiß, was die jeweiligen No-Gos sind.« (Thomas Schmitt)
- »Wir wollen klare Regeln, am besten 10 Regeln […], 10 Sachen […], wo keiner aus der jeweiligen Berufsgruppe Bock drauf hat.« (Klaas Heufer-Umlauf)
No-Gos für Studiopublikum (Thomas, Klaas, Jakob)
(ab ca. 00:38:42) (Spotify)
- »also, die sollen nicht so trampeln; […] das Trampeln ist eigentlich falsch, weil das erinnert mich so ein bisschen an […] den Tigerenten Club, wenn so Viertklässler also ihre Klassenkameraden anfeuern, wenn die irgendwie so eine Ente angeln mit einem Magnet hinten dran oder so«
- »ich finde auch zum Beispiel Mitklatschen scheiße; […] aber auch da wäre ich noch gnädig, weil ich immer das Gefühl habe, na, immerhin haben alle Spaß; also auch das wäre jetzt für mich kein absolutes No-Go«
No-Gos für Redakteure (Klaas)
(ab ca. 00:41:13) (Spotify)
- »im Dreh möchte ich nicht mehr hören: ›ja, das war schon super, wir machen jetzt noch eine Alternative‹; […] und das ist natürlich immer nur eine höfliche Formulierung für: ›das war super scheiße, ich sag’s dir aber nicht‹«
- »›ja super, jetzt brauchen wir noch eine kompakte Version‹; kompakt heißt, du hast so viel gelabert, interessiert kein Mensch, ist gar nicht so witzig, wie du gedacht hast«
29.07.2022: Zerurlaubt in der Gala (feat. Joko Winterscheidt)
No-Gos aus dem Alltag eines Streifenpolizisten
(ab ca. 00:48:35) (Spotify)
- »Bürger teilt im Rahmen der Unfallaufnahme oder Sachverhaltsaufnahme mit, dass er einen Cousin, Onkel, Vetter dritten Grades habe, der auch bei der Polizei ist«
- »Bürger teilt im gleichen Szenario mit, dass er früher auch mal zur Polizei wollte«
- »Bürger witzelt bei Erblicken der Polizei, dass er es nicht gewesen sei, und reißt die Arme nach oben«
- »Bürger zeigt im gleichen Szenario wie zuvor auf seinen Begleiter und ruft dem Beamten zu, dass er es gewesen sei und er festgenommen werden soll«
- »Bürger fährt bei einer Straßensperrung bis ganz nach vorne zum sperrenden Beamten und fragt diesen, ob man hier etwa nicht durchfahren dürfe«
- »Bürger tritt im Suff an den Streifenpolizisten heran, macht auf Kumpel und verwickelt ihn in ein Suffgespräch«
- »heranwachsender Autofahrer lässt bei Erblicken der am Straßenrand stehenden Beamten sein Fahrzeug aufheulen«
- »Bürger zeigt den Beamten bei 35 Grad auf dessen Schutzweste und fragt, ob man darunter nicht warm habe«
- »Verkehrsteilnehmer verliert bei Erblicken des Blaulichts sämtliche motorische Funktionen und bleibt mitten auf der Fahrbahn stehen«
- »Bürger weist bei Anruf auf der Dienststelle den telefonierenden Beamten an, was die Polizei zur Lösung des Problems des Bürgers zu tun habe«
No-Gos aus Sicht einer Tierarzthelferin (Ronja)
(ab ca. 00:52:27) (Spotify)
- »die Antwort auf die Frage nach dem Nachnamen bei der Anmeldung; dann sagen die Leute meistens immer: ›meinen oder der von dem Hund?‹«
- »Tierbesitzer*innen, die die verordneten Medikamente nur ab und zu geben, weil es kann ja nicht gut sein, dem Tier so viel unnatürliches Gift zu geben; aber sie sagt, wenn dein Hund Diabetes hat, macht das schon Sinn, dass der täglich Insulin kriegt und nicht nur ab und zu«
- »Besitzer*innen, die anrufen und in einem Wasserfall an Erzählungen immer nur ihren Chico erwähnen, aber man kommt überhaupt nicht dazwischen, um mal zu fragen, um welches Tier es überhaupt geht; der Chico, der Chico, aber man weiß nicht, ist es ein Hamster oder ein Pferd?«
- »Besitzer*innen, die die Tierarzthelferin am Telefon oder bei der Anmeldung, also ihren Job total herabwürdigend behandeln; aber wenn sie dann kommen und mit der Tierärztin im Sprechzimmer sind, immer ganz lieb immer sagen, ja, Frau Doktor, natürlich, Frau Doktor«
- »Besitzer*innen von Hunden und Tieren, die nicht Bescheid sagen, wenn das Tier ins Wartezimmer gekackt hat und probieren, das praktisch zu verheimlichen […] oder sich dann weigern, das wegzumachen«
- »dann gibt es welche, die Freitagabend fünf Minuten vor Sprechstundenende aufschlagen, weil der Hund seit einer Woche Durchfall hat und man jetzt schon gerne noch ein Röntgen- oder Blutbild machen lassen würde«
- »dann gibt es Katzenbesitzer*innen, die sich wundern, dass sie von ihrer ausflippenden Katze gebissen werden, von der sie nicht die Finger lassen können, während der oder die Helferin mit Schweißerhandschuh versucht, bei der Blutabnahme zu assistieren«
- »dann gibt’s noch welche, die Tabletten bestellen und auf die Frage, welche sie denn bräuchten, nur antworten: ›na die kleinen weißen‹«
- »Besitzer*innen, die den Vorgang des Fiebermessens im Hintern ihres Tieres mit ›ja, das magst du nicht, ich weiß, das mag die Mami auch nicht‹ kommentieren«
- »wenn Besitzer*innen schon vorgegoogelt haben, was ihr Tier hat und eh schon wissen, wie man es behandeln muss«
No-Gos beim Urologen (Teaser)
(ab ca. 00:55:43) (Spotify)
- »nennen Sie Ihren Penis nicht ›mein kleiner Kamerad‹ oder ›kleiner Mann‹«
- »verzichten Sie darauf, Urinproben in halb ausgewaschenen Nutella- oder Marmeladengläsern mitzubringen«
05.08.2022: Das Wut-Kotelett von der Costa Smeralda
No-Gos als Gast im Restaurant (Elias)
(ab ca. 00:56:02) (Spotify)
- »schnipsen, um auf sich aufmerksam zu machen; nicht wundern, wenn wir Kellner Sie bewusst ignorieren, wenn Sie sowas tun«
- »uns Kellner anhalten, wenn wir ein Tablett oder Teller in der Hand haben, um noch eine Kleinigkeit zu bestellen; warten, bis der Kellner seine Hände frei hat, um sich Ihren Wunsch aufzuschreiben«
- »unterlassen Sie es, den Kellner nach 15 Minuten zu fragen, wo denn das Essen bleibt; vor allem nicht aus der Ferne auf die Uhr zeigen und das Fehlen des Essens gestikulieren; […] bei einem vollen Lokal ist eine Wartezeit von 30 bis 40 Minuten nicht unüblich«
- [fehlt]
- »uns mit ›Meister‹ ansprechen«
- »Trinkgeld über die Karte zahlen wollen; wir wissen, es ist nett gemeint, aber es landet auf dem Geschäftskonto, der Chef weiß nicht, wie viel vom eingezahlten Trinkgeld ist, und darüber hinaus wird das Trinkgeld versteuert; lieber bar auf die Kralle oder gar nicht«
- »wenn Sie in einem griechischen, italienischen oder in irgendeinem anderen Restaurant fremdländischer Küche sind […], unterlassen Sie es, die Kellner mit Ihren drei, vier Wörtern der jeweiligen Sprache zu nerven; wir sind höflich und loben Sie für Ihr buongiorno und Ihr καλημέρα, aber innerlich wollen wir Sie erwürgen«
- »wegen paar Pommes und drei Krümel Fleisch müssen Sie sich Ihr Essen nicht einpacken lassen«
- »eigene Getränke mitbringen, sollte eigentlich selbstverständlich sein«
- »nicht einfach hinsetzen, wenn Sie keine Reservierung haben; auf den Kellner warten und fragen, ob noch Platz ist; das Fehlen eines ›Reserviert‹-Schildes ist kein Argument«
No-Gos beim Eiskauf
(ab ca. 01:02:57) (Spotify)
- »ganz wichtig ist es, dass man, bevor man mit der Bestellung, also der Sorten anfängt, sagt, ob man es in einem Hörnchen oder im Becher haben will«
- »nicht über die Vitrine legen und auf die Eissorten direkt zeigen; es ist mit Absicht eine Glasscheibe da«
- »dann wollen die Eisverkäufer*innen nicht gefragt werden, welche Sorte lecker ist; das hassen die richtig wie die Pest«
- »man soll die italienischen Sorten nicht so aussprechen, so ultra-italienisch, weil es macht die todesaggressiv; wenn man da sagt so, ich hätte gern einmal Pfefferminz und einmal Stra–ccia–tel–la, da flippen die aus«
- »als letztes bittet sie darum, den Witz nicht zu machen: ›gibt es hier auch warmes Eis?‹«
12.08.2022: Bumspromis mit Hungerast
No-Gos bei Rollstuhlfahrern
(ab ca. 00:32:13) (Spotify)
- »nicht ungefragt schieben«
- »nicht der Begleitung danken, dass sie sich um mich kümmert«
- »auf Festivals nicht antatschen wie ein Glücksbärchen«
- »keine dummen Fragen, wenn man sich nicht kennt, z. B. ›kannst du noch Sex haben?‹«
- »alte Bekannte sollten einen nicht ignorieren, weil sie unsicher sind, man ist ja noch derselbe wie vorher, man kann also Hallo sagen«
- »wenn man offensichtlich Probleme hat, dann darf man durchaus fragen, ob man helfen kann«
- »wir können meistens normal reden, verstehen und antworten; man muss nicht die Begleitung fragen, wie es mir geht«
- »Behindertenparkplätze und Behindertentoiletten nutzen, bitte nicht; es gibt sehr wenige und gerade bei den Toiletten gibt es noch weniger und es ist oft sehr eilig«
No-Gos im Italienurlaub (Ori)
(ab ca. 00:39:20) (Spotify)
- »keinen Espresso bestellen, sondern einfach einen […] caffè; […] damit verbunden, bitte keine Beschwerden darüber, dass das nur so eine kleine Pfütze ist; das muss so, alles andere wird als gefärbtes Wasser bezeichnet; wenn man solches will, bitte einen caffè lungo bestellen, ist dann aber auch nur eine Espressotasse mit einer etwas größeren Pfütze«
- »nackt baden oder nackt am Strand liegen ist ein absolutes Tabu in Italien; das Höchste der Gefühle ist oben ohne für Frauen, aber selbst das ist nicht überall gern gesehen«
- »bitte nicht über die Fahrweise der Italiener*innen beschweren; das hat sein System und funktioniert alles wunderbar, auch ohne die Almanhinweise; jedes Hupen hat seinen Sinn; jeder rechnet mit allem beim Fahren und jeder hat Reflexe wie ein Chamäleon«
- »nach zwölf Uhr mittags ein Cappuccino bestellen, macht man nicht«
- »zwischen den Mahlzeiten essen; in Italien gibt’s feste Zeiten zum Essen, mittags zwischen eins und zwei und abends zwischen acht und zehn, dazwischen gibt es höchstens mal einen Snack, also nicht wundern und vor allem nicht beschweren, wenn die Pizzeria um 17 Uhr zu hat«
- »tagsüber kein Bier in der Öffentlichkeit trinken, außer zum Mittagessen, das ist okay; eine gute Gelegenheit zum Daydrinking ist der Aperitivo, circa eine Stunde vor den oben genannten Mahlzeiten«
- »kein Wein zu Pizza trinken, zu Pizza trinkt man Bier, Cola oder Wasser, sonst nichts«
- »in Bekleidung durch die Stadt laufen, nicht in Badebekleidung«
- »bitte keine Beschwerden, dass es kein deutsches Frühstück im Hotel oder Café gibt; Frühstück hat in Italien nicht so einen hohen Stellenwert wie in Deutschland und es gibt nur einen Caffè oder Cappuccino mit Keksen oder einem Cornetto (Croissant); beim Gedanken, am Morgen ein Wurst- oder Käsebrot oder ein Ei zu essen, dreht sich Italiener*innen der Magen um«
- »gehen Freunde in Italien gemeinsam etwas essen oder trinken, wird sich immer darum gestritten, wer zahlen darf, und es gehört sich nicht schnell nachzugeben; wenn geteilt wird, weil es zum Beispiel eine größere Gruppe ist, wird der Betrag gleichmäßig aufgeteilt und fertig«
No-Gos bei Lehrern
(ab ca. 01:20:40)
- »die wichtigste Miniliste von unserer Rubrik ›Lassen Sie das‹ […]; die acht Punkte von Lehrern, die sie wirklich nie wieder von Eltern hören möchten«
- »Ihr«
- »Kind«
- »ist«
- »auf«
- »gar«
- »keinen«
- »Fall«
- »hochbegabt«
19.08.2022: Grand Theft Blümchen-Crocs
No-Gos für Moderatoren am Set (ungenannte TV-Redakteurin)
(ab ca. 00:33:16) (Spotify)
- »unvorbereitet zum Dreh kommen, ich schick ja das Treatment nicht zum Spaß«
- »genervt sein beim Schnibis-Filmen; Schnibis sind Schnittbilder, ist eine Notwendigkeit, gerade bei TV-Beiträgen«
- »in der Totale bei Gesprächen irgendwas anderes reden als davor, das kann man nicht verwenden im Schnitt«
- »drei Stunden vor Drehschluss anfangen zu fragen: ›wann sind wir endlich fertig?‹«
- »spontan sagen ›das brauchen wir eh nicht‹, der Redakteur hat einen Plan, welche Bilder und Sätze er für den Beitrag braucht«
- »in Drehpausen am Handy hängen, wenn der oder die Redakteurin die nächsten Drehelemente besprechen wollen«
- »der Satz: ›also was soll ich jetzt nochmal sagen?‹«
- »›das ist ja blöd, wer hat das denn recherchiert?‹ – und dann steht hier nur dabei: ›ich, immer ich‹«
No-Go bei Berufssoldaten
(ab ca. 00:45:33) (Spotify)
- »was er sich von seinen Kunden wünscht, ist, dass sie nicht auf ihn schießen, das sollen die lassen, dann ist er schon glücklich«
26.08.2022: Der Wumbo vom Knobelbecher
No-Gos bei DJs (Thomas)
(ab ca. 00:48:24) (Spotify)
- »hinters DJ-Pult kommen, um ein Selfie zu machen«
- »den DJ fragen, ein Lied direkt noch mal zu spielen, weil man gerade rauchen war«
- »in einen Club kommen und, bevor man was zum Trinken bestellt hat, direkt zum DJ laufen, sich etwas wünschen«
- »Lieder wünschen mit dem Kommentar ›wenn du das spielst, gehen alle ab‹; oder: ›wenn du das spielst, gewinne ich eine Wette‹; oder: ›wenn du das spielst, bekomm ich eine Alte rum‹«
- »wenn man sich etwas wünscht, dann sagt einfach einen Titel und einen Interpreten; Wünsche wie: ›spiel mal was, wo alle abgehen‹ oder ›spiel mal was Cooles‹ oder ›was hast du denn so für Lieder?‹ bringen uns nicht weiter«
- »den DJ fragen, ob er Drogen dabei hat«
- »beim DJ Getränke bestellen«
- »den DJ fragen, ob man seine Jacke, Handtasche etc. bei ihm abgeben kann«
- »dem DJ erklären, dass man selber DJ ist und ob man für eine halbe Stunde auflegen könnte«
- »den DJ fragen, ob man sein Handy am Mischpult anschließen kann, weil da ein geiles Lied drauf ist«
02.09.2022: »Isch hab den Thomas fallen lassen!«
No-Gos in Internetforen
(ab ca. 01:04:03) (Spotify)
- »ich ekel mich, während ich den Satz lese, den man da immer wieder in diversen Foren, in den Untiefen des Internets findet; der eine [Satz]: ›der hat sich eine Kaffeemaschine auf dem großen Fluss geangelt‹« (gemeint: Amazon)
- »hier die zweite Redewendung, die euch zum Kotzen bringt, die ist sogar ein bisschen geläufiger; […] zum Beispiel: ›eine Kaffeemühle, die habe ich in der Bucht geschossen‹« (gemeint: eBay)
09.09.2022: AUF DER FLUCHT! (vor Böhmis Asis)
No-Gos beim Lieferservice
(ab ca. 00:48:48) (Spotify)
- »in Unterhose die Tür öffnen, leider nur ein Männerproblem; Boxershorts sind noch okay, aber Speedoschlüpfer sind eine Zumutung«
- »kein Trinkgeld geben, […] weil der Ausfahrer ja nicht die Pizza backt«
- »bei Regen sich zu lange Zeit lassen, um die Tür zu öffnen«
- »betrifft vor allen Dingen Einfamilienhäuser: Außenbeleuchtung nicht anmachen, wenn es dunkel ist, da man sonst die Hausnummer nicht erkennen kann«
- »keine Hausnummer am Gebäude«
- »immer wieder Dad-Jokes, […] hier gibt es den Witz, der Fahrerinnen und Fahrern von Pizza oder Lieferservices oft ans Ohr getackert wird […]: die Wärmebox doch wieder mitnehmen, die Wärmebox hat man ja nicht bestellt«
- »Tür öffnen, ohne über die Sprecheinrichtung zu sagen, welchen Stock«
- »uns Fahrer anschreien, weil die Bestellung hat zu lang gedauert«
- »Fahrer in ein zu langes Gespräch verwickeln wollen«
- »uns in die Wohnung bitten und das Essen wie ein Kellner den Leuten am Tisch zu servieren«
30.09.2022: Die Heufer-Umlauf-Notfallsätze
No-Gos für Ü40-Kollegen gegenüber einer 23-jährigen Büroangestellten
(ab ca. 00:55:35) (Spotify)
- »die Frage: ›uhh, hast du heute noch ein Date?‹, muss nicht sein, nur weil man gut angezogen ist«
- »bitte behandelt einen nicht so, als hätte man ein ernsthaftes Alkoholproblem, nur weil man ein Wochenende noch gern feiern geht«
- »man muss am Vorabend nicht die gottlosesten Dinge getan haben, nur weil man müde aussieht«
- »einem zu sagen, dass man sich nicht immer schminken muss, weil man auch natürlich schön aussieht«
- »die Frage: ›bist du krank? du siehst sehr fertig aus‹, wenn man dann ungeschminkt kommt«
- »ja, ich bin Single, ja, da gibt es einen Kollegen in meinem Alter, nein, da läuft nichts zwischen uns, nur weil wir uns am Gang unterhalten haben«
- »bei technischen Problemen muss man nicht zwangsweise immer eine jüngere Person nach der Lösung fragen, man kann das Programm auch einfach selber schließen und neu starten«
07.10.2022: Leichensammler Schmitt
No-Gos bei Flugbegleiterinnen
(ab ca. 00:51:30) (Spotify)
- »drückt uns keinen Müll in die Hände, versteckt ihn unter dem Sitz oder sonst wo; [man] glaubt nicht, was Leute uns vor der Landung beim Aussteigen alles in die Hände drücken wollen und meinen, sie täten uns damit einen Gefallen; wir müssen den Flieger nicht reinigen; erst recht keine benutzten Kotztüten«
- »benutzt nicht den Rufknopf für eine Cola, […] kommt in die Küche für eure Getränkewünsche, […] haut danach aber auch bitte direkt ab, weil wir hassen Smalltalk; entweder existenzielle Gespräche oder Schnauze«
- »geht auf Toilette bevor oder nachdem wir mit den Trolleys durch sind; purer Hass, wenn ich den schweren Trolley zigmal vor- und zurückschieben muss, damit Leute vorbeikommen«
- »fragt uns an Bord niemals nach Anschlussflügen oder ob euer Gepäck beladen ist; wir lügen euch eh nur an, damit ihr nicht hysterisch werdet«
- »bedenkt beim Touchscreen, dass deine In-Seat-Videomonitore die Rückenlehne deines Vordermanns sind; bei jedem heftigen Drücken des Touchscreens sorgst du bei ihm für ein Schädel-Hirn-Trauma; oft entstehen so Bad Vibes, die dann an uns ausgelassen werden«
- »Herrgott, bleibt nach der Landung verdammt nochmal sitzen; die Fluggastbrücke muss noch rangefahren werden, die Tür muss geöffnet werden, du sitzt in der letzten Reihe, was ist dein Endgame hier?«
- »auf einer sehr kurzen Strecke, zum Beispiel Frankfurt–München, mehr als ein Getränk bestellen: Tomatensaft, Sekt, really? du hältst nur den Betrieb auf und gleich landen wir schon«
- »am unhöflichsten, wenn wir beim Service beim Gast mit den Kopfhörern im Ohr stehen, der uns mit den Fingern deutet, zu warten, bis er schnell den Pause-Button für seinen Film gefunden hat; nimm doch kurz die Kopfhörer raus, das Getränk und Essen entgegen und spul gleich die verpasste Szene zurück«
- »Flugzeuge sind in 33.000 Fuß Höhe arschkalt; egal, ob du in 40-Grad-Dubai oder sonst wo einsteigst, tragt warme Sachen an Bord, extra Kissen und Decken sind begrenzt«
- »bitte fühlt euch wohl, aber nicht so wohl, dass ihr euch die Zehennägel in der Kabine klippt, Pickel in der Küche ausdrückt, mit nackten Füßen die Flugzeugeinrichtung streichelt oder den Monitor-Touchscreen betätigt; seid einfach nicht eklig«
15.09.2023: Das Tittenheft vom Pinkernelle
No-Gos bei Dankesreden (Klaas, Thomas, Jakob)
(ab ca. 00:31:56) (Spotify)
- »also man hat zu unterlassen, zu lange und zu viel zu schwafeln; […] man sagt danke, man erwähnt drei Leute, kein Blatt Papier aus dem Jackett ziehen mit 700 Namen drauf, die keinen Schwanz interessieren«
- »was auf keinen Fall passieren darf, ist, wenn man ein Jungschauspieler ist, dass man auf die Bühne geht, dann spielt man erstmal Entsetzen, Schockiertheit und Überraschung und ist dann, weil man das so intensiv fühlt und spielt, erstmal außer Atem; […] und dann holt man so einen Zettel raus: ›ich habe mir ein paar Notizen gemacht, Leute‹; […] grauenhaft«
- »ich möchte auch den Satz nicht hören, dass man gemeinsam eine lange, lange Reise gemacht hätte«
- »das Schlimmste ist einfach Strukturlosigkeit in den Gedanken; also wenn man nominiert ist, kann man sich ja wirklich einfach kurz darauf vorbereiten, dass man eventuell gewinnt«
03.11.2023: Gas, Wasser, Bentley (mit Günther Jauch, Folge 200)
No-Gos für TV-Redakteure und Redakteurinnen (Günther Jauch)
(ab ca. 00:52:43) (Spotify)
- »also lassen sollten Sie nach Möglichkeit: ›mir hat das gut gefallen, was Sie da gemacht haben, aber ich weiß nicht, ob der Zuschauer da und da so folgen kann‹; also […] immer sich dahinter verstecken, dass man’s selber ja super fand, aber in Wirklichkeit: bitte weg, bitte raus«
- »ansonsten gut wäre, wenn, das ist jetzt nicht direkt Redaktion, aber wenn die Menschen, die zum Beispiel, sagen wir mal, auch Maske oder Kostüm, wenn die die Knoblauchladung, selbst wenn sie veggiemäßig 1A war, unmittelbar vor der Behandlung meiner Wenigkeit eingenommen hätten; […] ich gehe auch nicht mit einer Knoblauchfahne zum Zahnarzt«
- »wie ehrlich sind Sie zu Redakteuren, wenn die kommen und haben eine offensichtlich beschissene Idee?« – »mittlerweile, ja, tatsächlich, dass man sagt […]: ›ich glaube, das ist nicht zielführend‹ oder gerne auch ›ich denk mal drüber nach und lasse Sie wissen, wenn…‹, ›ich nehm’s mal mit‹; […] beim ZDF übrigens, wenn Sie da irgendein Problem haben und jemanden ansprechen, was ist dann [zu] 80% die Antwort? […] (hessischer Akzent) ›ich geb’s weiter‹«
- »was machen Sie, wenn so ein neuer, ein bis in die Haarspitzen motivierter Mitarbeiter jetzt auf Sie zustürmt, der also noch voller Leben und voller Freude ist und der meint es nur gut, aber der macht erstmal den ersten Generalfehler, kommt er da mit a) zu viel Arbeit im Gepäck – […] ›ich hätte noch eine Idee, das wäre ein Außendreh, und könnten Sie da vier Stunden vorher noch mal vorbeikommen?‹«
- »das ist natürlich dann wie Staatstheater Oldenburg, man fühlt sich unkündbar und macht im Grunde gar nichts mehr, man macht nur noch Dienst nach Vorschrift und merkt nicht, dass die eigene Verkalkung dann erstens auf Zuschauer, Mitarbeitende auch, und dann ist es irgendwie natürlich […]«
- »da kommen immer die ganz Jungen, die ganz Neuen, die dann auch wahnsinnig aufgeregt sind und so einen kleinen Zettel dabei haben und dann ihre Fragen stellen; und da gibt es welche, die eben völlig uninspiriert sind: ›Günther Jauch, gleich geht es los mit der Sendung; wie fühlen Sie sich?‹ oder ›gleich kommt unsere prominenten Sendung; worauf dürfen wir uns freuen?‹ oder ›wem trauen Sie denn die Millionen zu?‹; uninspirierte Fragen«
- »›das ganze Team steht zusammen; dann kommen auch ein paar so neue Kollegen dazu, die dann ganz aufgeregt sind; […] und dann kommt da so einer angeschossen und denkt, der ist jetzt auch mit dabei hier und hier, der Jauch und hier ich und so; und dann hängt er da so schon halb so am Arm und duzt sie erst mal so durch: ›hallo Günther‹; wie groß ist das Donnerwetter und wie wird man den dann wieder los?‹ – ›man wird ihn im Allgemeinen los, dann hat er sofort jemand anderen beauftragt, ein entsprechendes Foto zu machen, wenn er ungefragt den Arm um einen gelegt hat, und dann sage ich immer, einfach drücken, einfach drauf drücken, ich meine nicht den Kollegen, dass er mich drücken soll, sondern so und damit die Sache […]; und dann redet man mit den anderen Kollegen und sagt, das ist ja ein ebenso origineller wie vielleicht etwas übermotivierter Kollege, wo habt ihr den denn her?‹«
08.12.2023: Der Konsum-Lucky Luke
No-Gos bei Weihnachtsfeiern
(ab ca. 00:45:52) (Spotify)
- »die Weihnachtsfeier läuft super, es ist insgesamt erst eine festliche Stimmung, dann eine ausgelassene Stimmung […] und dann trinkt man noch drei Getränke und sagt so, jetzt, jetzt gehe ich mal zu meiner Chefin oder zu meinem Chef und dann, jetzt ist einfach der richtige Moment, um mal so ein paar Dinge anzusprechen auch; […] und ich finde, man kann mal ganz allgemein sagen ›Lassen Sie das‹, denn wenn einem wirklich Dinge am Herzen liegen, dann ist der richtige Moment nicht besoffen auf einer Weihnachtsfeier«
- »wenn man der, wir nennen das immer Veranstaltungsvollste oder Vollste ist, weil dann ist man nämlich am nächsten Tag Hauptgesprächsthema; man muss im Mittelfeld bleiben; man kann ruhig oberstes Drittel sein, aber nicht der oder die eine«
- »eine Lampe, die nachweislich 360 Euro kostet, von der Decke zu reißen, das, Jakob, ist etwas, das selbst abends um 20 Uhr keinen guten Eindruck hinterlässt«
- »ansonsten, vielleicht ist das auch ein ›Lassen Sie das‹, ich hab, glaube ich, Sophie Passmann noch irgendwas gepitcht; das hätt ich auch besser bleiben lassen; […] ich hätte auch null Bock auf einer Weihnachtsfeier, so eine Idee, das könnte man mal machen, interessiert mich in dem Moment gar nicht«
28.06.2024: Die Frikadellen-Philharmoniker
No-Go auf Festival-Zeltplätzen (Jan)
(ab ca. 00:32:13) (Spotify)
- »wenn man auf dem Zeltplatz schon seine Anlage aufdreht, hat man eine gewisse Verantwortung, was Musik und Entertainment angeht, vor allem nachts; […] was aber gar nicht geht, ist, nachts einen Podcast anmachen und die ganze Nacht laufen lassen; ich musste bis tief in die Nacht bereits gehörte ›Baywatch Berlin‹-Folgen hören, das hat mich wahnsinnig gemacht, da ich ja alles schon kannte; dieser Umstand muss de[m] selbsternannte[n] DJ doch einleuchten; ich fordere Podcast-Abspielverbot auf Zeltplätzen«
04.10.2024: Erst das T-Shirt, dann die Hose!
Wiederbelebung der Rubrik »Lassen Sie das!«
(ab ca. 00:52:48) (Spotify)
- »›Lassen Sie das!‹ war eigentlich gedacht für Menschen, die einen Beruf haben, der meistens mit Kunden oder mit Menschenkontakt zu tun hat, und wo es darum geht, dass es eine spezielle Etikette gibt, die definiert wird aus dem Beruf, also aus der Perspektive desjenigen, der den Beruf ausführt. Das heißt, bei einem Kellner oder bei einer Stewardess oder bei einem Steward, Flugbegleiter, Flugbegleiterin, da gibt es ein gewisses Regelwerk an Wünschen, die sie hätten an Kundinnen und Kunden im direkten Umgang oder in der Ausübung ihres eigenen Jobs. Dabei geht es nicht darum, sozusagen eigentlich einfach seine Kunden zu hassen und zu sagen, wie scheiße die alle sind sozusagen und so deutsch da irgendwelche Kleingärtnerregeln aufzustellen.« (Klaas Heufer-Umlauf)
18.10.2024: Grenzerfahrung im Nacktbereich
No-Gos bei einer Physiotherapeutin (Kirsten)
(ab ca. 00:58:54) (Spotify)
- »in manchen Praxen werden Patient*innen gebeten, ein eigenes Handtuch als Unterlage mitzubringen; wenn man 1,95 Meter groß ist, reicht ein Gästehandtuch nicht aus«
- »zu viel Parfüm im Halsbereich auflegen; manche Düfte hat man selbst nach häufigem Händewaschen abends immer noch an den Händen«
- »Kleidung/Schmuck anziehen, für die man sehr lange zum An- und Ausziehen braucht«
- »direkt bei der Terminvergabe zu sagen, dass man von einem Mann behandelt werden möchte, weil die einfach besser zupacken können«
- »Haustiere mitbringen, […] eine Patientin hatte mal ihre Taube in einem zum Käfig umfunktionierten Tornister dabei, ihr Name war Kilian«
- »bei schönem sonnigem Wetter die fünf Kilometer zur Praxis endlich mal radeln und sich dann entschuldigen, dass man doch ganz schön ins Schwitzen gekommen ist«
- »fragen, ob einem abends nicht die Hände wehtun oder ungefragt in den Bizeps greifen, um zu prüfen, wie stark man ist«
- »sagen, dass man die Rückenschmerzen schon sehr lange hat und weiß, dass eine Massage immer besser getan hat als funktionelles Training«
- »Termine in die Mittagspause legen und dann fragen, ob man nebenher seine Quinoa-Bowl essen kann; […] ich behandle dann konsequent in Bauchlage, durch das Guckloch hat sich noch niemand getraut zu essen«
Zusatz von Kirsten: »Natürlich ist es manchen Patient*innen aufgrund ihrer Erkrankung oder Einschränkung nicht möglich, Hygienemaßnahmen oder ähnliches durchzuführen.«
25.10.2024: Was Gott so geknetet hat
No-Gos bei Flugbegleiterinnen
(ab ca. 01:13:13) (Spotify)
- »barfuß in der Kabine und in der Bordküche rumlaufen«
- »der Flugbegleiterin/dem Flugbegleiter Müll in die Hand drücken, während er*sie gerade die Kabine auf die Landung vorbereitet«
- »auf dem Flug sagen, dass man den Flugbegleiter, die Flugbegleiterin gestern am Strand noch gesehen hat, weil auf Langstreckenflügen kommt es so häufiger vor, dass Gäste und Flugbegleiter auch im selben Hotel vorher waren; aber dann wollen die Flugbegleiter offenbar lieber ihre Privatsphäre haben und da ein distanziertes Verhältnis bewahren«
- »auf die Frage, wie man seinen Kaffee möchte, ›blond und süß, so wie Sie‹ antworten«
- »auf die Frage, ob man was trinken möchte, ›was sind meine Optionen?‹ antworten; weil […] man hat diesen Wagen, […] alles, was es gibt, ist da oben drauf, das sieht man, und dann braucht man nicht fragen ›was sind meine Optionen?‹«
- »beim Ein- und Aussteigen nicht grüßen oder verabschieden oder wenigstens kurz lächeln; das ist Minimum«
- »volle Kotztüte in die Hand drücken«
15.08.2025: Professor Badenudel sucht das Glück
No-Go für Lebensretter am Strand
(ab ca. 01:10:29) (Spotify)
- »hier war gestern, war hier rote Flagge, das heißt also Wind und Wellen und da sind auch Steine im Wasser; […] hier sind tausende von Leuten am Strand; das ist richtig was zu tun für die; […] wirklich, die sitzen da und haben ihre Sonnenbrille auf, haben ihre goldene Kette mit dem Kreuz dran und sind […] braungebrannt, haben diese kleinen goldenen Härchen da drüber; […] und schlafen hinter ihren Sonnenbrillen, schlafen einfach, zwei Typen auf so einem weißen Plastikstuhl und schlafen neben der roten Fahne; […] die sollen mal wach werden wieder«
10.10.2025: Ist der Prominente flutschig?
No-Gos bei Apothekerinnen (Franzi)
(ab ca. 00:22:33) (Spotify)
- »bei der Übergabe des Rezepts den Finger vorher ablecken, um es auseinanderzufalten«
- »uns ins Gesicht husten«
- »mit der Hand den Tropfen von der Nase wischen und dann mit besagter Hand das Geld aus dem Portemonnaie an uns übergeben«
- »sagen, und das haben wir schon angesprochen, ›ich möchte nicht die ganze Apotheke kaufen‹«
- »auf die Frage, ob man sonst noch etwas für das Gegenüber tun könnte, antworten: ›nichts, was Sie mir erfüllen könnten, Zwinker, Zwinker‹«
- »das völlig blutige Blutzuckermessgerät mitbringen und fragen, ob man da mal eben die Batterie wechseln könnte«
- »Wunden, Ausschläge oder sonstiges unter der Brust, am Hodensack auf Fotos zeigen«
28.11.2025: Werner Machete, der Abgetastete
No-Gos bei Security-Mitarbeitern
(ab ca. 00:53:21) (Spotify)
- »beim Vorzeigen eines digitalen Tickets die Sicherheitskraft fragen, wie man sein eigenes Gerät bedient; also das habe ich auch schon super oft gesehen im Stadion, dass dann irgendwie so ein Opa da so sein Gerät rausholt, ›ja, wie geht das?‹«
- »mit erhobenen Armen durch Ticketkontrollen-Drehkreuze laufen und sowas rufen wie ›piep!‹«
- »beim Abtasten als männliche Person fragen, ob man nicht auch von einer weiblichen Kollegin abgetastet werden kann«
- »während oder kurz vor dem Abtastvorgang Gürtel oder Hosenställe öffnen, um dann so anzudeuten, da muss ich auch kontrolliert werden«
- »Riesendiskussionen anfangen über Taschengrößen; […] eine riesen Terz machen und dann noch da so zusammenknautschen, drücken und sagen ›das passt doch‹ und so; nein, es passt nicht, es sind diese Maße und fertig«
- »sämtliche unlustigen Witze in Bezug auf verbotene Gegenstände wie Bomben, Messer, Schusswaffen sind ausdrücklich zu unterlassen; kein ›ich habe meine Bombe zu Hause gelassen‹, kein ›Werner, hast du deine Machete versteckt?‹, […] und auch kein Peng-Peng-Gerufe oder Knaller-Geräusche«
- »dann nächsten Punkt, lassen wir aus«
- »Gegenstände am Einlass zurücklassen und davon ausgehen, die Sicherheitskräfte würden darauf aufpassen«
- »Fragen, die nichts mit der Veranstaltung zu tun haben, stellen und erwarten, dass man sich als Sicherheitskraft umfassend über alles informiert hätte, was auch nur im Entferntesten mit der Stadt zu tun hat, in der man arbeitet, und dann verdutzt gucken, wenn man keine Antwort bekommt, ›nein, ich kann Ihnen nicht sagen, wann Ihr Anschlusszug in eine 200 Kilometer entfernte Stadt am Hauptbahnhof kommt, ich kümmere mich hier um die Sicherheit‹«
09.01.2026: Baywatch Berlin gibt Pfötchen – Teil 2
No-Go beim Bratenessen
(ab ca. 00:01:27) (Spotify)
- »wenn es Braten gibt, wir haben gerade viel Braten gegessen in letzter Zeit, und dann jemand sagt, weil das Fleisch so zart ist, ›da braucht man keine Zähne‹ oder ›das kann man mit dem Löffel essen‹ oder ›da braucht man kein Messer, so zart ist das‹ oder ›das ist so zart, das Fleisch kann man am Gaumen zerdrücken‹ und so weiter, diese Aussagen sind für alle Beteiligten unbrauchbar und unangenehm, da es keine adäquate Antwort darauf gibt und man sich dann ein ›ja, genau‹ mit Rotkohl in der Schnauze rausknödelt; auch schlimm sind dann die Antworten vom Gastgeber beziehungsweise dem, der*die gekocht hat: ›meine Geheimwaffe ist der Ingwer‹ oder ›ja, und die Petersilie ist auch aus dem eigenen Garten‹; was soll man darauf antworten?«
06.02.2026: Achtung Abzocke! (der Urlaubsreport)
No-Gos im Luxusresort, Teil 1 (»›White Lotus‹ in der Schmitti-Version«, Thomas)
(ab ca. 01:14:10) (Spotify)
- »es gab neben diesen Liegen, circa fünf Meter entfernt, eine kleine Station und da konnte man sich so Wasser mit Geschmack […] selbst zapfen, und neben mir lag ein Paar Mitte 50 und die hat den ganzen Tag über das Personal herangerufen, um sich von dort ein Glas Wasser zapfen zu lassen und an die Liege bringen zu lassen, ich schwöre euch, die Entfernung war maximal fünf Meter; […] die haben dann auch einen Bub gerufen und haben den diesen Schirm verstellen lassen, […] alles im Liegen«
- »mein Tipp, wenn man eine gewisse Fettheit erreicht hat, ihr müsst in den Bauchnabel [mit der Sonnencreme]; ich habe mir so dermaßen den Bauchnabel innen verbrannt«
20.02.2026: Lobrecht muss sich schämen
No-Gos im Luxusresort, Teil 2 (Thomas, Klaas)
(ab ca. 00:27:57) (Spotify)
- »wenn man in so einem Hotel ist und […] zu dem Hotel gehört auch ein Spa, dann sollte man auf gar keinen Fall eine Massage buchen mitten im Tag; […] wenn du um 14 Uhr einen Massagetermin hast, kannst du dich vorher nicht konzentrieren, nicht richtig entspannen, weil du weißt, du hast gleich noch einen Termin«
- »das ist mein Tipp, das ist nicht ›Lassen Sie das‹, sondern ›Machen Sie das‹, komplettes Raw-Dogging von dem Urlaub, das heißt, nichts mehr buchen, keine Aktivität, keine Massage, kein nichts, sondern einfach nur zu sagen, mein einziges Ziel ist es, nach dem Frühstück eine gute Liege zu ergattern und da einfach stur zu liegen und sich darüber zu freuen, dass der Tag nicht rumgeht, dass man denkt, es ist erst halb eins, ist das nicht herrlich?«
- »ich hab da Silvester gefeiert, ne; […] das ist noch mal mehr ›White Lotus‹, als man sich’s überhaupt nur vorstellen kann, denn da wird so ein völlig übertriebenes Buffet aufgebaut und das ist, alle machen sich schick, was in dem Fall meistens so weiße Klamotten und was weiß ich, also, ne; […] und dann stehen alle da super dämlich am Strand rum, haben einen Cocktail, die gehen alle eigentlich nur hin, weil die Cocktails umsonst sind, die werden dann vom Manager, vom Ressortmanager, werden die halt ausgegeben und dann hast du eine Stunde, wo endlich mal irgendwas gratis ist, und deswegen zieht man sich die weißen Klamotten an und steht da rum wie der allerletzte Vollidiot, ne« (Thomas) – »und ich wusste es auch vorher und dann hab ich mir irgendwelche, man hat ja auch keine weißen Sachen sozusagen, also ein T-Shirt vielleicht, ne, aber eine Hose, hab ich doch keine weiße Hose zu Hause, und dann hab ich mir irgendwas bestellt und hab mir das natürlich auch nicht großartig angeguckt vorher, weil ich dachte, was soll ich damit, und dann war ich in dem Hotel, das war weit weg von zu Hause, und dann hab ich mir das angezogen und hab gemerkt, das ist knalleng alles, […] und dann hab ich mir so eine Hose angezogen, […] ich sah aus, ich sah aus wie eine, die beim Hausarzt vorne da sitzt und der die Termine vergibt« (Klaas)
06.03.2026: Graf Fuchteltanz hat Trinkerbein
No-Gos beim Helmtragen und Babylob
(ab ca. 00:36:36) (Spotify)
- »es geht um einen Arbeitskollegen, der jeden Tag mit seinem Motorrad zur Arbeit fährt, so weit, so vernünftig; […] was nicht vernünftig ist, er parkt auf dem Betriebsparkplatz, circa fünf Minuten Fußweg bis ins Gebäude, und behält sein geschlossenes Vollvisierhelm einfach auf, komplett, Visier unten, als würde er jeden Moment an einem MotoGP teilnehmen, statt ins Großraumbüro zu gehen, er läuft damit über das gesamte Gelände, steht am Kaffeeautomat, wartet am Aufzug und nickt Leuten zu, die keine Ahnung haben, ob er gerade grüßt oder einfach nur Gleichgewicht hält, man hört nur sein gedämpftes Darth-Vader-Atmen, es ist weder Sturm noch Hagel, es ist auch kein Stuntman; er arbeitet im Einkauf; ganz ehrlich, Helm tragen beim Fahren, absolut richtig; Helm tragen bei fünfminütigem Spaziergang ins Büro, lassen Sie das«
- »ich bin seit viereinhalb Monaten Mutter und treffe, wenn ich mit dem Kleinen draußen bin, natürlich häufig entfernte Bekannte, die ihn noch nicht gesehen haben; wenn mein Mann und ich zusammen mit unserem Sohn unterwegs sind, kommt häufig ein sehr unangenehmer Satz, der suggerieren soll, wie süß unser Kind ist; der Satz heißt: ›den habt ihr aber gut gemacht‹; dieser Satz ist uns so unangenehm, da man gar nicht weiß, wie man darauf reagieren soll; ich fühle mich, als würde ich mich bei fast Fremden bedanken, dass wir den Geschlechtsakt so gut ausgeübt haben«
03.07.2026: Boxenstop im Reich der Träume
No-Go beim Rucksacktragen
(ab ca. 01:11:09) (Spotify)
- »es gehört unterlassen, dass sich Leute in öffentlichen Verkehrsmitteln mit dem Rucksack auf dem Rücken hinsetzen; erstens sitzen die Personen dadurch viel zu weit vorne und der Platz zum Gegenüber wird enger, weil die dann mit den Knien aneinanderstoßen; […] zweitens führt die leichteste Drehung nach links und rechts dazu, dass man den Rucksack gegen seinen Nachbar/Nachbarin stößt; […] und drittens, und das ist der Hauptpunkt, sieht es einfach super dumm aus; […] und das ist auch, finde ich, eine Form der Faulheit, die nicht zu dulden ist; weil den Rucksack kurz auszuziehen und zwischen die Beine zu stellen, also wie faul kann ein Mensch sein?«
10.07.2026: ZENSUR! (Die verbotene Folge)
No-Go bei Sportwetten
(ab ca. 00:45:46) (Spotify)
- »und jetzt möchte ich über was reden, wo klar werden muss, das ist keinerlei Empfehlung und niemand soll das nachmachen, aber ich will jetzt gerne erzählen, wie das war und wie sich das angefühlt hat; […] es geht um das Thema Wetten, ich hab das hier schon mal erzählt, dass mich das interessiert, das Thema Sportwetten; […] und diese Apps machen das; man müsste eigentlich sowas verbieten; weil es ist wirklich nur, das ist nur für Schwachsinnige; und da gibt’s keine Gewinner«
14.08.2026: Der Hinkebein-Betrüger
No-Go nach dem Urlaub
(ab ca. 00:45:25) (Spotify)
- »ich habe auch ganz viele Leute angeschrieben, ich habe einen Malermeister angeschrieben, ich habe jemandem geschrieben, der mir den Boden nochmal neu macht, also das Parkett nochmal auffrischt, und Sachen bestellt und, und, und; jetzt habe ich aber gemerkt, ich war noch keine zehn Minuten auf der Arbeit, dass ich überhaupt keine Energie habe; jetzt habe ich aber diese ganzen Termine gemacht; […] es ist zu spät, Leute; ich hatte Energie, ich habe die kanalisiert; […] in eine, ›ich will mein Leben ändern‹ und, und das, jetzt habe ich den Salat, weil jetzt will ich mein Leben gar nicht ändern; aber du, jetzt habe ich wieder scheiß Arbeit hier; […] deswegen lassen Sie das; nicht durchdacht; […] was können wir denn dafür, dass du da irgendwas anzettelst, mit dem du dann am Ende dich selbst und uns und alle in deinem Umfeld überforderst«